Städtebauliche Entwicklung unserer Gemeinde

Diskutieren Sie mit uns am Frühlingsfest

In einer Ratsklausur am 16./17. Januar 2016, an der nicht alle Ratsmitglieder beteiligt waren, wurden Ziele und Leitlinien für die städtebauliche Entwicklung der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid beraten. Drei Leitlinien sowie sechs Themenschwerpunkte, z.B.

a) Wohnen,
b) Versorgung,
c) Arbeiten,
d) Technische Infrastruktur,
e) Soziale Infrastruktur und
f) Interkommunale Kooperation, wurden für die Zukunft festgelegt.

Nun wollen wir am Frühlingsfest unsere Bürger und Besucher bitten, ihre Meinung zu dem Aspekt "Versorgung", u.a. betreffend eine Erweiterung des Wochenmarktes, zu äußern. Vorstellbar ist beispielsweise ein am Samstagmorgen stattfindender Bauernmarkt mit einem vielseitigen Angebot, auf dem Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) oder auf dem Marktplatz. Hierfür wäre der ZOB, den am Samstag keine Schulbusse anfahren, sehr gut geeignet, insbesondere was das Platzangebot sowie die Lage an der Hauptstraße betrifft. Aufgrund der Lage könnten auch (auswärtige) Besucher angesprochen werden. Beliebt ist aber auch der Marktplatz mit seiner Atmosphäre, die u.a. durch die umliegende Gastronomie geschaffen wird.

Besuchen Sie uns daher an unserem Infostand in Nähe zur KSK Köln am Frühlingsfest und diskutieren Sie uns mit uns - Ihre Meinung ist uns sehr wichtig.

Renate Frohnhöfer
Ortsvorsitzende

FDP zu Besuch bei der Fa. Kuchem GmbH

Servicepartner für Industrie und private Haushalte seit 1968

Die Ursprünge vieler mittelständischer, heute erfolgreich tätiger Unternehmen sind vergleichbar: in den 50-er und 60-er Jahren mussten neue Grundlagen geschaffen werden, um den Familienunterhalt zu sichern. Aus mancher Notlage entstanden neue Geschäftsideen, deren Umsetzung zwar nicht immer kurzfristig zum Erfolg führte, erforderliche Anpassungen an neue Rahmenbedingungen erzeugten jedoch langfristig eine solide Grundlage. Ähnlich verhielt es sich bei der in Neunkirchen-Schöneshof ansässigen Fa. Kuchem, die heute u.a. in den Bereichen Kanal-TV-Inspektion, Dichtheitsprüfung, Kanalreinigung und -sanierung tätig ist. Ein Unimog nebst Anhänger stellte das Startkapital dar, mit dem Manfred Kuchem 1968 mit der Entsorgung häuslicher Klärgruben begann. Der elterliche Bauernhof allein warf nicht mehr genug ab, so dass die Suche nach einem neuen Tätigkeitsgebiet erforderlich wurde. Heute beschäftigt das Unternehmen ca. 100 Mitarbeiter und ist an Standorten in Neunkirchen-Seelscheid, Siegburg und Steinbach (Rhein-Main-Gebiet) vertreten. Der Unternehmensgründer leitet das Unternehmen heute mit seinen Kindern Ralph und Annette sowie seiner Ehefrau Gerlinde. Bei einer Führung am Standort Neunkirchen erzählte Manfred Kuchem den teilnehmenden Mitgliedern des FDP-Ortsverbandes von den Anfängen des Unternehmens und stellte das Unternehmen vor, wie es heute aufgestellt ist. Die Mitglieder des FDP-Ortsverbandes hörten den Worten sehr interessiert und fasziniert zu. Das Beispiel der Fa. Kuchem belegt, dass Ideen langfristig zum Erfolg führen können und man sich durch Rückschläge auf dem Weg nicht entmutigen lassen sollte.

Guido Vierkötter
Pressesprecher

Zum Tod von Hans-Dietrich Genscher

Mit Hans-Dietrich Genscher verlieren wir nach Guido Westerwelle eine zweite große liberale Persönlichkeit. Er hat für unser Land als Staatsmann und überzeugter Europäer Geschichte geschrieben und wir sind ihm unendlich dankbar für sein Lebenswerk. Die deutsche Einheit und das Zusammenwachsen Europas tragen seine Handschrift.

Auch dem Rhein-Sieg-Kreis und unserem FDP-Kreisverband war Hans-Dietrich Genscher nicht nur durch seinen Wohnsitz in der Gemeinde Wachtberg verbunden. Wir werden ihn als Ratgeber und Freund vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Jürgen Peter
Kreisvorsitzender der FDP Rhein-Sieg

Nachruf auf Guido Westerwelle

Renate Frohnhöfer, Guido Westerwelle
Renate Frohnhöfer, Guido Westerwelle
Vor fast genau 3 Jahren im März 2013 besuchte der damalige Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle den Kreisparteitag der FDP des Rhein-Sieg-Kreises. Auf diesem Parteitag brillierte der wie immer wortgewandte Guido Westerwelle nicht nur mit seinem Vortrag über bundes- und kreispolitische Themen, sondern er ehrte Parteikollegen und -kolleginnen für ihre langjährige Mitgliedschaft bei den Freien Demokraten und deren besondere Verdienste.

Unsere Ortsverbandsvorsitzende Renate Frohnhöfer, die seit 1999 ununterbrochen Ratsmitglied im Rat der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid und seit 2004 auch Kreistagsmitglied ist, wurde von ihm für ihre 25-jährige Mitgliedschaft in der FDP geehrt.

Nach seinem Ausscheiden als Bundesminister des Auswärtigen Amtes gründete er die Westerwelle Foundation – Stiftung für Internationale Verständigung.

Nach einer zunächst erfolgreichen Behandlung seiner Leukämie-Erkrankung verstarb er im Alter von nur 54 Jahren am 18.03.2016.

Wir erinnern uns sehr gerne an die Zeit mit ihm und trauern in stiller Anteilnahme.

Guido Vierkötter
Pressesprecher

Vorstandswahlen bei der FDP Neunkirchen-Seelscheid

Am 09. März 2016 wählten die Freien Demokraten in Neunkirchen-Seelscheid anlässlich ihres Ortsparteitages einen neuen Vorstand. Die Versammlung leitete der Kreisvorsitzende der Freien Demokraten, Jürgen Peter, souverän.

Die Vorsitzende Renate Frohnhöfer bedankte sich ganz herzlich bei den Vorstandsmitgliedern für die Mitarbeit, das Engagement und das ihr entgegen gebrachte Vertrauen.

Wieder gewählt wurde Renate Frohnhöfer als Vorsitzende und Hubert Ulbig als ihr Stellvertreter. Ralf Clashinrichs wurde als Schatzmeister ebenfalls bestätigt. Angela Pulwey wurde als Schriftführerin und Guido Vierkötter als Pressesprecher wiedergewählt, ebenfalls die beiden Beisitzer Kirsten Steffens und Eberhard Seiffe. Neu im Vorstand ist Angelika Adam als Beisitzerin.

Aktuelle Themen wie die Aufstellung von Straßenlaternen an Schulwegen sowie die Einrichtung eines Wochenmarktes auf dem Zentralen Omnibusbahnhof werden auf der Tagesordnung der nächsten Vorstandssitzung am 13. April 2016, 19.30 Uhr, in der Gaststätte „Ännchen“ stehen. Ebenfalls sind Vorbereitungen für das Frühlingsfest und den Seelscheider Sommer zu treffen.

Die Vorstandssitzungen sind öffentlich und Gäste sind uns herzlich willkommen.

Guido Vierkötter
Pressesprecher

Fleißige Hände und kompetente Köpfe

Als politische Partei erhalten wir viele Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern. Oft haben diese Anfragen einen kritischen Unterton im Hinblick auf unsere Arbeit oder die Arbeit des gesamten Gemeinderats. Das ist für eine demokratisch verfasste Gesellschaft auch richtig so, selbst wenn uns die Kommentare nicht immer gefallen.

Es kommt aber auch vor, dass wir uns mit sehr erfreulichen Rückmeldungen auseinandersetzen dürfen. Gerade in den letzten Monaten haben wir viel positives Feedback bekommen – und zwar über die Arbeit, die tagtäglich in unserer Gemeindeverwaltung erledigt wird. In der letzten Zeit häufen sich die wohlwollenden Kommentare vor allem von ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe tätigen Mitbürgern und Mitbürgerinnen in Bezug auf unser Familienamt, diesbezüglich natürlich insbesondere im Hinblick auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich mit Asylbewerbern beschäftigen.

Insofern ist beispielsweise die Rede davon, dass

• die Kontakte mit den Asylsuchenden trotz bisweilen großer Kommunikationsprobleme immer von Respekt, Kompetenz und dem Willen, eine für alle Seiten befriedigende Lösung zu finden, getragen sind;

• man nicht nur Dienst nach Vorschrift macht, sondern auch kreative und zum Teil ungewöhnliche Lösungen zustande bringt;

• trotz des bisweilen erheblichen Andrangs keine planlose Hektik ausbricht und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bisweilen auch ihre Pausen zur Arbeitszeit machen;

• ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern mit ihren unzähligen Fragen (es sind Ehrenamtler und keine Profis) immer schnell und unkompliziert geholfen wird;

• Entscheidungen, die Asylsuchende betreffen, mit Ausdauer so lange begründet werden, bis die betreffende Person die Entscheidungsgründe nachvollziehen kann.

Wir freuen uns sehr über diese positiven Rückmeldungen und finden, dass wir diese Komplimente einfach einmal an die betreffenden Damen und Herren weitergeben sollten.

Guido Vierkötter
Pressesprecher

„Mammutaufgabe Flüchtlingsunterbringung“

Anfrage der FDP-Fraktion im Kreistag zum Baurecht

Die FDP-Fraktion im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises hat in einer aktuellen Anfrage das geltende Baurecht zur Unterbringung von Flüchtlingen thematisiert. Nach einer Darstellung der FDP-Fraktion werde immer wieder kritisiert, dass die Unterbringung von Flüchtlingen in bestehenden Gebäuden oder der Neubau von Gebäuden durch die geltenden Bauvorschriften erschwert werde. Infolge der Befassung des Kreises mit diesem Thema - als Bauaufsicht für einige Gemeinden, z.B. die Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid, - erhofft sich die FDP aus der Kreisverwaltung aktuelle Erkenntnisse. Die Verwaltung könne sicherlich auch aus Gesprächen mit größeren Städten und anderen Kreisen berichten, wie es um das Baurecht bei der Unterbringung von Flüchtlingen stehe, gab die FDP-Fraktion an.

Im Konkreten sollen mit dieser Anfrage Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wie viele Bauvorhaben zur Unterbringung von Flüchtlingen der Kreis in den letzten 12 Monaten geprüft hat und wie viele dieser Vorhaben abgelehnt wurden. Ferner soll in Erfahrung gebracht werden, welche der derzeit gültigen Ausnahmen im Baurecht genutzt wurden und welche weiteren Regeln gegebenenfalls gelockert werden müssen. Nach Vorstellung der FDP-Fraktion müsse sich das Baurecht der aktuellen „Mammutaufgabe Flüchtlingsunterbringung“ anpassen. Bei den Themen „Sicherheit“ und „Brandschutz“ dürfe es natürlich keine Kompromisse geben. Alle anderen Paragraphen müssten gegebenenfalls flexibel auf den Prüfstand gestellt werden.

Wir werden über das Ergebnis der Anfrage umgehend berichten.

Guido Vierkötter
Pressesprecher

FDP-Fraktion Rhein-Sieg lehnt Gesundheitskarte für Flüchtlinge ab

Die FDP-Fraktion im Kreistag ist der Ansicht, dass die flächendeckende Einführung der Gesundheitskarte die falsche Lösung für die medizinische Versorgung von Flüchtlingen im Rhein-Sieg-Kreis sei. Nach Auffassung der gesundheitspolitischen Sprecherin der FDP-Kreistagsfraktion, Christina Trück, stelle das derzeitige System mit Arztscheinen im Einzelfall die effektivere Variante als die breit angelegte Ausgabe von Karten, die eine Aufnahme in die gesetzliche Krankenversicherung suggeriere, dar.

„Wenn ein Flüchtling akut krank wird, muss er selbstverständlich zum Arzt gehen können. Wenn die Ausgabe von Arztscheinen in diesen Fällen zu bürokratisch ist, sollte man das bestehende System verbessern statt ein neues System mit noch mehr Aufwand einzuführen“, so Christina Trück.

Nach Ansicht der gesundheitspolitischen Sprecherin erweckt die Gesundheitskarte zudem den falschen Eindruck, dass Flüchtlinge die gleichen Leistungen wie gesetzlich Krankenversicherte in Anspruch nehmen könnten: „Für den Arzt ist durch die Karte nicht mehr zu erkennen, ob er eine aufwendige Behandlung oder Prophylaxe überhaupt abrechnen kann“. Zu befürchten sei ferner, dass Menschen ohne Asylanspruch nicht nur aus wirtschaftlichen, sondern künftig auch aus medizinischen Gründen den Weg nach Deutschland antreten würden, denn: „Schlepperbanden bekämen ein weiteres Argument für illegale Migration“.

Neben den sachlichen Argumenten sei der Rhein-Sieg-Kreis für die medizinische Versorgung von Flüchtlingen zudem überhaupt nicht zuständig, die zahlreichen Initiativen in den Gremien des Kreistags gingen an den falschen Adressaten, so Christina Trück: „Die Städte und Gemeinden können im Zweifel selbst entscheiden, ob sie die Gesundheitskarte für Flüchtlinge einführen wollen. Der Kreis sollte eine solche Regelung nicht ‚von oben‘ diktieren, sondern von den Praktikern vor Ort entscheiden lassen“.

Renate Frohnhöfer
FDP-Ortsvorsitzende und Kreistagsmitglied

Hubert Ulbig erhält die Ehrenamtskarte

„Ein Mann der ersten Stunde“ in der AG Flüchtlingshilfe

Hubert Ulbig
Hubert Ulbig

Der Neujahrsempfang 2016 der Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid war für Bürgermeisterin Nicole Sander Anlass, den vielen freiwilligen Helfern der AG Flüchtlingshilfe „Danke“ zu sagen und sie auch mit der Ehrenamtskarte zu ehren.

Hubert Ulbig ist ein Mann der ersten Stunde, so die Bürgermeisterin. Er hat von Anfang an, als die Flüchtlingsströme auch vor Neunkirchen-Seelscheid nicht mehr Halt machten, seine Hilfe angeboten. Inzwischen arbeitet er täglich bis zu 6 Stunden für die AG Flüchtlingshilfe, besorgt und verwaltet Möbel und Einrichtungsgegenstände in den verschiedenen Lagerungsstätten und ist ständig Ansprechpartner für die Bürgerinnen und Bürger in Sachen Flüchtlinge. „Ich war selber ein Flüchtlingskind und kenne daher die Situation der Flüchtlinge, deshalb helfe ich“ so Hubert Ulbig.

Gleichzeitig wurde er als stellvertretender ehrenamtlicher Schiedsmann verabschiedet und für seine Verdienste geehrt.

Hubert Ulbig ist stellvertretender Vorsitzender in unserem FDP-Ortsverband, so dass der Ortsverband ständig und gut über die Flüchtlingssituation informiert ist und daher unterstützen kann, wo immer Not am Mann ist. Und wenn auch Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, mithelfen wollen, dann melden Sie sich bei Hubert Ulbig unter der Telefon-Nr.: 02247 6174.

Renate Frohnhöfer
Ortsvorsitzende


Druckversion Druckversion 
Suche

TERMINE

30.05.2016Fraktionssitzung01.06.2016Sitzung des Familienausschusses02.06.2016Sitzung des Schulausschusses» Übersicht

Facebook

ARGUMENTE

Argumentation

MITMACHEN