07.08.2011 14:35 von Heinz K. Hadamik
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
der NRW-Landtag hat am 25. Juli 2011 beschlossen, die Grunderwerbsteuer ab dem 1. Oktober 2011 von bisher 3,5% auf 5,0% zu erhöhen. Das entspricht einer Steuererhöhung von rd. 43%, die bisher in unserem Lande einmalig ist. Wer einen Grundstückserwerb in naher Zukunft plant, sollte noch vor dem 1. Oktober 2011 zum Notar gehen und 3.000 Euro (beim Kaufpreis eines Einfamilienhauses von 200.000 Euro) sparen.
Im Rat unserer Gemeinde geben SPD und Grüne vor, sich für günstige Baugrundstücke insbesondere für junge Leute in unserer Gemeinde stark zu machen. Was die Landesregierung hier tut, ist eindeutig ein Schritt in die andere Richtung. Wir sind gespannt, ob sich unsere roten und grünen RatskollegInnen gegen ihre jeweilige Landespartei zur Wehr setzen oder ob das Prinzip „Was kümmert uns unser Geschwätz von gestern?“ auch hier gilt.
Es bleibt abzuwarten, mit welchen weiteren "Geschenken" uns Rot-Grün nach der Erhöhung des Wassercent, der Erhöhung der Regelhebesätze der Grund- und Gewerbesteuer und nun der drastischen Grunderwerbsteuer-Erhöhung noch bedenken wird.
Abschließend möchte ich anmerken, dass die Erhöhung der Grunderwerbsteuer im Landtag natürlich nur dadurch möglich war, dass sich Rot/Grün wieder einmal von den Linken, dem angeblichen politischen Gegner, aus der Patsche helfen ließ. Mit der jetzigen Entscheidung hat Rot/Grün eine schon lange erhobene Forderung der Linken erfüllt.
Ich wünsche Ihnen ein spannendes Streitwagenrennen am Sonntag in Neunkirchen.
Ihr Heinz K. Hadamik, FDP-Fraktionsvorsitzender